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Do. 2. / Fr. 3. / Sa. 4. Februar je 20.30 Uhr. So. 5. Februar 19.00 Uhr

„afterparty“

Von Pink Mama Theatre.

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Choreographie, Tanz: Sławek Bendrat. Regie, Schauspiel: Dominik Krawiecki. Musik, Schauspiel: Simon Reimold. Produktionsleitung: Angelika Rohrer.

…just remember that death ist not the end… (Nick Cave)

Mit „afterparty“ entwickelt Pink Mama Theatre den Cross-Over Stil ihres Eröffnungsstücks „escort“ weiter. Thema der neuen Produktion ist die Feier nach der Feier, das Versprechen einer ewigen Party.
Die Figuren sind getrieben von der Sehnsucht nach ewiger Jugend, von Neugierde und der Angst vor Stillstand. Es geht um das Schaffen abstrakter Bilder, die keine narrative Erzählstruktur aufweisen. Indem der Betrachter den Figuren und Bildern auf der Bühne durch eine emotionale Geschichte folgt, fügt er das Geschehen zu einem Gesamtbild zusammen. Diese Bilder werden durch alle theatralen Mittel wie Bewegung, Tanz, Text und Songs entwickelt und live auf der Bühne umgesetzt. Die ZuschauerInnen sind eingeladen sich vom Geschehen und den Bildern auf der Bühne verzaubern und sich von Gefühlen leiten zu lassen.
Pink Mama Theatre ist eine freie europäische Theater- und Tanz- Company, ansässig in Bern ohne feste Bühne. Die vier Mitglieder sind aus Polen, Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Pink Mama produziert Theater- und Tanz- Stücke, wie auch deren Mischformen. Grundgedanke dabei ist, alle Kunstformen gleichwertig zu behandeln und den Dialog zwischen ihnen zu suchen, sei es im Schauspiel, im Tanz, in der Musik oder anderen Formen. Es geht ihnen um die Begegnung auf gleicher Augenhöhe, darum dass die individuelle Arbeit jedes Schaffenden Teil eines gesamten Werkes wird. Das Interesse von Pink Mama Theatre gilt dem Austausch mit Künstlern aller Sparten und Kulturen.

Reservation: 079 954 60 40 

www.PinkMamaTheatre.com


Do. 9. / Fr. 10. / Sa. 11. Februar je 20.30 Uhr.

„car will come“

Momentaufnahmen vom Menschsein.

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Idee, Konzept, Choreographie: Anna Heinimann. Dramaturgie, Regie: Kathrin Yvonne Bigler, Anna Heinimann. Tanz, Performance: Maja Brönnimann, Fabian Cohn, Anna Heinimann, Luc Müller. Musik, Komposition: Claude Meier, Christoph Steiner. Licht: Tobias Zürcher. Administration: Rosemarie Cöppicus. Grafik, Fotos: Franziska Meyer.

Als Vorprogramm wird „vierte Übertragung“ von Anna Heinimann gezeigt.

Ein Raum. Eine Bank. Menschen, die kommen und gehen. Warten. Und wieder warten. Vielleicht wider Erwarten. Die Wartesituation zwingt die Protagonisten- zwei Musiker, zwei Tänzerinnen und zwei Bewegungsschauspieler- zu ungeplanter Nähe und löst ungewollte Interaktion aus. Ihre Geschichten sind so unterschiedlich wie die Dauer des Aufenthalts in diesem zeitlichen Vakuum des Ungewissen. Wir wissen nicht, worauf sie warten. Das einzige, was sie verbindet, ist die Unausweichlichkeit dieses Vakuums. Sie füllen es mit fantastischen Träumereien, Ungeduld mündet in Wutausbrüchen und Hoffnung besiegt den Stillstand der Zeit.
Die Company von „car will come“ wurde eigens für diese Produktion zusammengestellt. Sie verbindet Künstler aus den Bereichen Musik, Tanz, Bewegungs- und Sprechtheater sowie Mime/ Pantomime. Die Beteiligten sind daran interessiert, ihre Skills beim gemeinsamen Entwickeln von Szenen authentisch einzusetzen. Alle sind künstlerisch einzigartig, und genau diese Individualität wird für die Inszenierung von „car will come“ gesucht. Geleitet wird die Erarbeitung von Regisseurin Kathrin Yvonne Bigler, die im ständigen Dialog mit der Initiantin Anna Heinimann den künstlerischen Prozess reflektiert und steuert. Sie sucht gemeinsam mit den Performern nach Bildern, die im Betrachter etwas auslösen.

www.annaheinimann.ch

Reservation: 079 815 45 34 od. anna@annaheinimann.ch


Do. 16. / Fr. 17. / Sa. 18. Februar je 20.30 Uhr

„Subjekt:Kohlhaas“

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Regie: Christian Valerius. Mit: Sophie Charlotte Dittmar, Astrid Noventa, Swetlana Schmidt, Julia Vorkefeld, Tilman Meckel, Wieland Schönfelder, Fabian Wendling.
Im November vor 200 Jahren erschoss Kleist Henriette Vogel und sich selbst. Er fühlte sich „so wund, daß mir, ich möchte fast sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe tut, das mir darauf schimmert“.  Diesen Schmerz teilt er mit seinem betrogenen Protagonisten Michael Kohlhaas. Eine Adaption der Novelle unter Einbezug der Philosophen Marcus Steinweg, Immanuel Kant, Ernst Jünger und Slavoy Zizek.

Reservation: christianvalerius@gmx.net od. 077 4454 232

www.kulturkritik.ch/?p=1946


Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25. Februar je 20.30 Uhr

„eingespurt“

Ein Tanzprojekt.

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Choreografie, Tanz: Sabine Hausherr. Tanz: Jenni Arne, Ewelina Guzik, Manuela Imperatori. Musik: Damian Zannger. Raum: William Speakman. Kostüm: Salomé Bäumlin. Licht: Daniel Müller.
Vier Frauen schieben sich den Wänden entlang. Sie bleiben stehen, warten, und setzen ihren Weg fort. Wie ferngesteuert starten und stoppen sie gleichzeitig. Der Raum, welchen sie mit ihren gleitenden Schritten abmessen, ist eine Landschaft aus Kisten, Bänken und Schränken, ausgelegt mit Teppichbahnen und Resten aus Vinyl. Die vier Frauen verschwinden hinter den aufgetürmten Möbeln und Schränken, sind nur halb sichtbar, und gleiten wieder hervor. Aus dem langsamen synchronen Schreiten wird Geflüster hörbar, Geräusche, Musik. Das Licht geht aus, später wieder an. Aus dem Gehen entwickeln sich komplexere Bewegungen, Momente des Ausbruchs, zuerst kurz und dezent, bis schliesslich alle torkeln tanzen fallen hüpfen schwanken. Das Licht geht aus.
Die Berner Choreografin Sabine Hausherr und der britisch holländische Künstler William Speakman zeigen ihr neues Projekt „eingespurt“. Nach verschiedenen Solo -und Duett Arbeiten choreografiert Sabine Hausherr erstmals für eine Gruppe. William Speakman schafft auf der Bühne einen Raum aus Holz, Teppich und Vinyl, der sich mit dem Tanz und der live Musik von Damian Zangger zu einem Gesamtkunstwerk verbindet. „eingespurt“ ist ein Projekt an der Grenze zwischen Tanzperformance und Installation, welches das Publikum auf sinnlicher Ebene anspricht und individuellen Interpretationen Freiraum lässt. Dabei sind die ZuschauerInnen eingeladen, sich mit der Interpretation ihrer Wahrnehmung auseinanderzusetzen.

Reservation: tickets@sabinehausherr.ch


Di. 28. Februar 2012  20.30 Uhr

„Lustiger Dienstag 59“

Die crême fraîche de la Kleinkunst!

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Mit der LuDi-Crew: Martina “Momo“ Kunz, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gästen. Regie: Jost Krauer.
Zweifeln ist menschlich. Die LuDi-Crew plant wieder zwischen den Nummern der Gastkünstler ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Doch Henä, der Schmalspurintellektuelle aus Hasle-Rüegsau, zweifelt ob er jemals Regie führen darf. Zu recht! Aber auch Hans Franz Nägeli zweifelt, ob so ein Stück in der Qualität das Publikum aufklären kann? Will Lee, der AD hingegen hat noch nicht mal eine Frage für den Publikumswettbewerb. Und Francine, zweifelt ob sie das ganze Theater jemals begreifen und durchschauen wird... Verzweifeln ist menschlich.

Keine Reservation möglich!


Mi. 29. Februar / Do. 1. (version française) / Fr. 2.  / Sa. 3. März je 18.00 Uhr. So. 4. März 16.00 Uhr

„Hodder rettet die Welt“

Nach Bjarne Reuter. Von Théâtre de la Grenouille.

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Adaptation, Regie: Charlotte Huldi. Spiel: Nicole Bachmann, Arthur Baratta, Pascale Güdel. Ausstattung: Verena Lafargue Rimann. Musik: Jonas Kocher. Licht: Tom Häderli.
Für Menschen ab 8 Jahren.
„Hodder sauve le monde“ version française: Jeudi 1er mars
Ein Theaterstück mit viel Tiefgang, bezauberndem Charme und liebenswertem Witz.
Hodder, der Junge mit dem speziellen Namen, ist abends oft alleine zu Hause. Seine Mutter ist tot und sein Vater klebt während der Nacht Plakate. Eines Nachts erhält Hodder Besuch von einer Fee, die ihm verkündet, er sei auserwählt, die Welt zu retten. Für ihn kann es sich dabei nur um einen Irrtum handeln, wird er doch in der Schule höchstens zum hässlichsten Kind der Klasse gewählt. Doch die Fee überzeugt ihn, dass genau er gemeint ist, und so macht sich Hodder auf seine ganz eigene Art an die Aufgabe, die Welt zu retten.
In diesem Stück wird die Überlebensstrategie eines Aussenseiters, der erst mit Hilfe der Phantasie seine Einsamkeit überwinden kann, gezeigt. Insofern ist dieses Theaterstück ein wunderschönes Plädoyer für die Kraft der Imagination und eine Aufforderung an alle, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen.
Regisseurin Charlotte Huldi setzt bei der Umsetzung und Bearbeitung auf eine starke visuelle Ebene und eine moderne musikalische Sprache. Mit künstlerisch bearbeiteten Projektionen der bekannten Bieler Künstlerin und Bühnenbildnerin Verena Lafargue Rimann kann sich der konkret gebaute Bühnenraum in ein atmosphärisches Bild, in ein Klassenzimmer, eine Sporthalle, oder die nächtliche Stadt verwandeln.

www.theatredelagrenouille.ch

Reservation: 032 341 55 86 od. th.grenouille@bluewin.ch

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